Ein herzliches „Hallo“, ihr Lieben!

Mit dem heutigen Zitat möchte ich dir Nahrung aus einer etwas anderen Perspektive vermitteln. Es geht um weit mehr als Nährstoffe, Energiedichte, sekundäre Pflanzenstoffe und andere wissenschaftlich nachgewiesene Bestandteile. Alles, was wir konsumieren – ob Nahrung, mentale Informationen, Emotionen – alles enthält feinstoffliche Energie. Genauso wie unser Körper und Geist. Wenn man die äußeren Energien mit den eigenen austauscht, nehmen die einen Einfluss auf die anderen. Die subtilen Energien, denen wir Tag für Tag ausgesetzt sind, haben einen massiven Effekt auf Gesundheit und Wohlbefinden.

“Die feinstoffliche Energie deiner Nahrung wird zu deinem Geist.“
(Die Upanishaden)

Die Upanishaden sind Teil der alten indischen Schriften und Bestandteil des Veda. Die Yoga-Philosophie bezieht sich auf diese Texte und zieht sich daraus jede Menge Weisheiten. Die Upanishaden hatten massiven Einfluss auf die spirituelle Entwicklung des alten Indien. In der Yoga-Tradition wird unter anderem die direkte Verbindung zwischen Geist und Nahrung gelehrt.

 

 

 

 

 

 

~ Die Körper-Geist-Verbindung ~


Ganzheitliche Gesundheitsexperten, Wissenschaftler und etliche Personen bestätigen aus eigener Erfahrung (mich selbst miteinbezogen) die starke Verbindung zwischen Körper und Geist. Ich würde noch weiter gehen und sagen, dass die Begriffe sogar austauschbar sind. Dein Körper spiegelt den unterbewussten Geist wider: Alle Gedanken, Glaubensmuster und Überzeugungen, die in deinem Unterbewusstsein einprogrammiert wurden, drücken sich in physischer Form durch den Körper aus. Diese Tatsache macht es uns unmöglich, tief verborgene Wunden zu verbergen. Ebenso wenig können wir verstecken, wenn wir nicht in Einklang mit unseren tiefsten Werten leben; weder vor anderen, noch vor uns selbst. Deine täglichen Entscheidungen in Sachen Ernährung sind im Prinzip eine Reflexion deines unterbewussten Energielevels. Du konsumierst immer die Nahrungsmittel, die deine eigene Frequenz widerspiegeln. Ganz nach dem Gesetz der Anziehung wirst du mehr von dem zu dir nehmen, was du bereits hast bzw. bist.

Laut den Upanishaden kann man Nahrung, während sie im Körper verarbeitet wird, in drei Kategorieren einteilen (Cousens, 2005):

  • Die grobstofflichen Teile werden ausgeschieden,
  • die mikroskopisch kleinen Partikel werden zum Körper und
  • die feinstoffliche Essenz wird zum Geist.

So weit so gut, aber was genau hat es mit dem Begriff „feinstoffliche Energien“ auf sich? Gibt es dazu eine greifbare Erklärung?

 

 

 

 

 

 

 

~ Energie, Schwingung & Frequenz ~


Unter feinstofflicher Energie versteht man die nicht-sichtbare Instanz, aus der alle physischen, sicht- und greifbaren Dinge bzw. Lebewesen entstehen. Albert Einstein wusste bereits, dass alles Energie ist:

„Was Materie angeht, lagen wir alle falsch.
Was wir Materie nannten, ist Energie, dessen Schwingung so gesenkt wurde, dass sie für die Sinne wahrnehmbar wird.
Es gibt keine Materie.“

Der bekannte US-amerikanische Physiker Nikolas Tesla, Gründer der elektromagnetischen Theorie, war ähnlicher Meinung, in dem er behauptete „Möchtest du die Geheimnisse des Universums erfahren, denke in den Begriffen Energie, Frequenz und Schwingung.“ Der Körper und die Nahrung sind wie jede andere Materie ein energetisches Schwingungsfeld. Wird die Nahrung im Körper verdaut, verstoffwechselt und im Gewebe gespeichert, so kommt es zum Austausch der feinstofflichen Energien. Aus dieser Perspektive heraus spielt es eine wichtige Rolle, woher das Lebensmittel kommt, wie es angebaut, geerntet, gelagert und verarbeitet (oder gar getötet) wurde. In allem steckt feinstoffliche Energie.

Alles, was uns umgibt, nimmt jeden Moment Einfluss darauf, wie wir denken, fühlen, welche Entscheidungen wir treffen und letztlich, wer wir sind. Darunter fällt auch die Ernährung. Wenn du dir vorstellst, dass man zwei bis viermal täglich (oder sogar öfter) Nahrung aufnimmt, klingt es nicht schon schlüssig, dass es eine (starke) Verbindung zwischen dem Essen und unserem Körper-Geist-System gibt?

Ich bin der Meinung, dass es nicht eine Ernährungsform für alle gibt. Das Konzept der Bio-Individualität beschreibt die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen. Dennoch gibt es gewisse Punkte, die für alle gleichermaßen gelten und hervorgehoben werden sollten. Auch an der Stelle beziehe ich mich wieder auf unterschiedliche Quellen, wie die Wissenschaft, alte Weisheiten, sowie (eigene) Erfahrungswerte:

  • vollwertige über verarbeiteten Lebensmittel
  • frische über verpackte, konservierte Lebensmittel
  • Bio über konventionell
  • saisonal und regional über importierte Lebensmittel
  • pflanzliche Lebensmittel über tierische Produkte

Wenn du ein Lebensmittel konsumierst, dann frage dich selbst: Wie fühlst du dich während und nachdem du es gegessen hast? Gibt es dir Energie und unterstützt dich darin, in Einklang mit dir zu kommen? Dient es dir und auch dem Wohl aller anderen? – Fühlst du dich mit deiner Antwort wohl, dann triffst du auch für dich (und die Welt) die bestmögliche Entscheidung.

 

 

 

 

 

 

 

~ Die Bedeutung von Rohkost ~


Eine einflussreiche Persönlichkeit in meinem Leben, Ronnie Landis, hat eine ganz treffliche und gleichzeitig poetisch schöne Aussage zur Ernährung gemacht:

“Wenn wir Lebensmittel in farbenfroher Erscheinung konsumieren,
fangen wir selbst an, farbenfroher zu erscheinen.“

Die Tatsache, dass naturbelassene rohe Lebensmittel die Vitalität der Körperzellen anhebt, ist wissenschaftlich belegt. Der österreichische Physiker Dr. Eppinger (Erste Medizinische Klinik Wien) fand interessante Zusammenhänge zwischen Nahrung und Erkrankungen heraus. Seinen Forschungsergebnissen nach sinkt das elektrische Potenzial von Körperzellen während einer Krankheit. Das heißt, die Fähigkeit zur Absorption von Nährstoffen und die Ausscheidung von (toxischen) Stoffwechselendprodukten nimmt ab. Rohe pflanzliche Lebensmittel sind die einzige Form von Nahrung, die das elektrische Potenzial von Zellen anheben und somit ihre Funktionstüchtigkeit wiederherstellen kann (Smith Jones, 2010).

Diese Ergebnisse korrelieren mit der Arbeit von dem schwedischen Wissenschaftler Dr. Kollath. In einem Tierversuch fand er nachweisliche Unterschiede in der Wirkung einer westlich-traditionellen Kochkost und Rohkost: Die Tiergruppe unter der Kochkost machte nach außen hin einen durchschnittlich gesunden Eindruck, allerdings hatte sie bei Weitem nicht die vergleichbare Ausdauer wie die Gruppe unter einer Rohkost. Außerdem entwickelte die erste Gruppe in frühen Jahren chronisch degenerative Erkrankungen, während die Rohkost-Gruppe nicht nur gesund und vital blieb, sondern gleichzeitig den Alterungsprozess verlangsamte. Eine ergänzende Supplementierung von Vitaminen und Mineralstoffen zu der „westlich ernährten Gruppe“ hat deren Gesundheitszustand nicht wesentlich verbessert (Meyerowitz, 2000).

Wahrscheinlich hast du schon von dem berühmten Schweizer Physiker Dr. Bircher-Benner gehört. Im Jahre 1897 stieß er auf die Rohkost, gründete die erste Rohkost-basierte Klinik. Er war von der faszinierenden Wirkung der Frischkost beeindruckt; davon, wie sie einen kranken Körper und Geist darin unterstützte, sich selbst zu heilen (Melzer et al., 2004).

Nur, wenn der Körper in einem gesunden, vitalen, aufblühenden Zustand ist, kann auch Klarheit im Geist geschaffen und emotionales Wohlbefinden erreicht werden. Dadurch wird die eigene Energiefrequenz erhöht, was von innen heraus zum Ausdruck kommt. Durch dieses Wohlbefinden kommt man automatisch in Einklang und somit näher zu seinem authentischen, wahren Selbst.

Vielleicht ist die Idee der feinstofflichen Energien ein kleiner Gedankenanreiz für dich..? Dass es neben den Nährstoffen im Weiteren auch darum geht, woher deine Nahrung kommt und welche Art von Energie du in deinen Körper lässt.

Für heute wünsche ich dir einen farbenfrohen, strahlenden Tag.

Alles Liebe, nur das Beste für dich und eine große Umarmung.

Namasté,

deine Isabel!

 

 

 

 

Literatur

Cousens G. Spiritual Nutrition. Six Foundations for Spiritual Life and the Awakening of Kundalini. North Atlantic Books (2005).

Melzer J., Melchart D., Saller R. Entwicklung der Ordnungstherapie durch Bircher-Benner in der Naturheilkunde im 20. Jahrhundert. Forsch Komplementärmed Klass Naturheilkd 303 (2004). Vol. 303 (11):293–303.

Meyerowitz S. Power Juices, Super Drinks: Quick, Delicious Recipes to Prevent and Reverse Disease. Kensington (2000).

Smith Jones S. The Joy factor: 10 Sacred Practices for Radiant Health. CONARI PR (2010).

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